Der ausscheidende Verwalter ist immer
verpflichtet, alle Verwaltungsunterlagen
herauszugeben. Ein Zurückbehaltungsrecht
steht ihm auch dann nicht zu, wenn er noch
Forderungen gegen die
Eigentümergemeinschaft hat.
Die in einer Gemeinschaftsordnung enthaltene
Regelung, wonach auch der neue Käufer einer
Eigentumswohnung für Wohngeldrückstände des
des alten Eigentümer aufkommen muss, haben
Vorrang vor fast allen anderen Forderungen gegen
den Voreigentümer.
Die Eigentümergemeinschaft entscheidet
darüber, welche Ansprüche bei einer
mangelhaften Bauleistung durchgesetzt
werden sollen.
Ein einzelner Wohnungseigentümer kann
abweichende Wünsche bei der Geltendmachung
von Gewährleistungsansprüchen nicht
durchsetzen.
Eigentümer haften nicht als Gesamtschuldner für
die gesamten Wasserkosten. Sie haften aber
anteilig nach dem Verhältnis ihres jeweiligen
Miteigentumsanteils für die Verbindlichkeiten der
Gemeinschaft.
Sondereigentum kann nur an abgeschlossenen
Räumen gebildet werden! Das Sondereigentum ist
daher so einzurichten, dass andere Miteigentümer
vom Betreten oder Benutzen ausgeschlossen
werden können. Die Räume müssen abschließbar
sein...
•
Ein Mieter darf die Farbe von Türen und
Fenstern in seiner Wohnung selbst bestimmen.
Wenn etwas anderes im Mietvertrag steht, ist
das unwirksam. Bundesgerichtshof
Wenn das Wohngeld erst mit dem Beschluss
fällig wird, haftet der zwischenzeitlich
eingetragene Erwerber auch für Altschulden.
Der Entzug eines Sondernutzungsrecht ist
rechtlich gegen den Willen des
Begünstigten (dem, der das
Sondernutzungsrecht hat) grundsätzlich
nicht möglich.
Die gültige Hausordnung gilt auch für den
Erwerber. Falls vermietet wird, sollte diese
Hausordnung als Bestandteil in den Mietvertrag
aufgenommen werden, damit auch der Mieter
daran gebunden ist.
Inhalt des Sondereigentums sind gem. § 5 Abs. 1
WEG die zur Wohnung gehörigen Räume. Welche
Räume zur Wohnung gehören, ergibt sich aus dem
Grundbuch; so können auch nicht mit der
Wohnung verbundene Kellerräume oder
Garagenplätze zur Wohnung gehören. In diesem
Bereich genießt der Wohnungseigentümer volle
Eigentumsfreiheit
Die baulichen Veränderungen und Aufwendungen,
die über die ordnungsgemäße Instandsetzung und
Instandhaltung hinausgehen, sind im § 22 Abs. 1
Eigentumsgesetz geregelt. Grundsätzlich sind die
Wohnungseigentümer untereinander verpflichtet,
die Kosten für die Bewirtschaftung des
Gemeinschaftseigentums nach dem Verhältnis
ihres Miteigentumsanteils zu tragen (§ 16 ).
Als Hausgeld werden die monatlichen Vorschüsse
bezeichnet, die Wohnungseigentümer aufgrund
eines beschlossenen Wirtschaftsplanes an den
Verwalter von Wohnungseigentumsanlagen zu
zahlen haben. Ist der Verwalter im Verwaltervertrag
allgemein beauftragt und bevollmächtigt
rückständige Hausgelder gerichtlich oder
außergerichtlich geltend zu machen, dann haftet
der Verwalter auch für Ausfälle an Hausgeldern,
wenn er sie nicht rechtzeitig gerichtlich einfordert.
("Zur Gültigkeit eines Beschlusses durch die
Eigentümergmeinschaft ist erforderlich, dass der
Gegenstand bei der Einberufung bezeichnet ist.").
Ein Wohnungseigentümer darf im Treppenhaus der
Gemeinschaftsanlage nicht eigenmächtig
Duftstoffe versprühen.
Beteiligt sich ein Eigentümer nicht an den
gemeinsamen Lasten, dann haften die anderen
dafür.
Provisionsberechtigt ist der Verwalter des
gemeinschaftlichen Eigentums einer
Wohnungseigentumsanlage insgesamt. Dieser
Verwalter ist grundsätzlich nicht für die einzelne
Wohnung zuständig. Hier bleibt der Eigentümer
oder Vermieter selbst verantwortlich.
Die Verpflichtung eines Wohnungseigentümers zur
anteiligen Zahlung einer Sonderumlage setzt die
betragsmäßige Festlegung des auf den einzelnen
Wohnungseigentümer entfallenden Anteils voraus.
Die tragenden Teile eines auf dem
gemeinschaftlichen Grundstück errichteten
Garagengebäudes - wie z. B. das Dach - gehören
zum gemeinschaftlichen Eigentum, auch wenn die
Garagen dem Sondereigentum nur eines
Wohnungseigentümers zugeordnet sind, Wenn ein
Wohnungseigentümer mit seinen
Wohngeldzahlungen erheblich im Rückstand ist,
darf die Eigentümergemeinschaft beschließen, den
säumigen Wohnungseigentümer von der
Versorgung mit Wasser, Strom und Wärmeenergie
auszuschließen. Begründet wird die
gesetzgeberische Entscheidung damit, dass die
Frist für die Verjährung von Mängelansprüchen bei
neu errichteten Eigentumswohnungen 5 Jahre
beträgt.
Aufgaben, Rechte, Pflichten und Wissen für
Wohnungseigentümer:
Die Eigentümerversammlung kann einen
Beschluss der Eigentümergemeinschaft anfechten,
Eigentümer haften für Abfallgebühren und tragen
die Kosten,
Bauunternehmer haftet für Baumängel am
Gemeinschaftseigentum,
Kosten für die Reparatur defekter
Thermostatventile sind Kosten der Verwaltung,
ein generelles Verbot von Parabolantennen wenn
Kabelanschluss vorhanden ist, kann durch
Mehrheitsbeschluss der Eigentümer angeordnet
werden,
Nur einstimmung kann in einer
Eigentümerversammlung über das Nutzungsrecht
und die Bepflanzung im Garten von bestimmten
Gartenflächen von den Eigentümern entschieden
werden,
eine Eigentümergmeinschaft kann über den
Anstrich vom Balkon entscheiden, obwohl Balkone
zum Sondereigentum gehören,
der Bau eines Dachbodens ist eine bauliche
Veränderung- er ist Gemeinschaftseigentum und
bedarf daher einen Mehrheitsbeschluss,
Eigentümer dürfen Stromanbieter auch ohne
Zustimmung der Eigentümergmeinschaft wechseln,
Die Eigentümergemeinschaft kann die
Beteilungung an Kosten einer
Modernisierungsmaßnahme vom Gegner
verlangen,
Fensterrahmen und Fensterverglasungen sind
Gemeinschaftseigentum- der Austausch von
Kunststofffenster muss von der
Eigentümergemeinschaft genehmigt sein,
das Außenfenser zum Gemeinschaftseigentum
gehören,
die Kosten für den Einbau eines Aufzug sind auf
alle aufzuteilen,
ein Käufer haftet nicht für die Hausgeldrückstände
seines Vorgängers- jeder Wohnungseigentümer
muss Hausgeld zahlen,
Die Elementarversicherung kann über die
Gebäudeversicherung für eine Eigentumswohnung
abgeschlossen werden,
die Hausordnung wird von den
Wohnungseigentümern durch Mehrheitsbeschluss
in der Eigentümerversammlung erlassen- sie kann
von der Eigentümergemeinschaft jederzeit
geändert werden.
In eine Eigentümergemeinschaft kann eine
Stellplatz- oder Garagenordnung festgelegt
werden,
Wohnungseigentümer dürfen vom Verwalter eine
Liste mit den Namen und Anschriften der anderen
Wohnungseigentümer verlangen.
Kosten für die Reinigung von Treppenhäusern
können auf alle Wohnungseigentümer
umgelegt werden, ist der Einbau der
Klimaanlage nachteilig für das
Gemeinschaftseigentum obwohl diese
Sondereigentum ist, müssen alle Eigentümer
zustimmen,
die Änderung der Fassade einer
Eigentumswohnung, die die ursprünglich
einheitliche Gestaltung der Fassade aufhebt, ist
eine nicht mehr zu duldende Beeinträchtigung-
Bedingung ist dann ein Eigentümerbeschluss,
die Höhe der Rücklage bei einer
Eigentumswohnung beschließt die
Eigentümergemeinschaft. Hauptsächliche sind die
Rücklagen für Reparaturen gedacht.
Garagen gehören zum Sondereigentum, manche
Teile davon aber auch zum
Gemeinschaftseigentum.
ein Sondernutzungsrecht am Garten beinhaltet
nicht das Recht zur Errichtung eines
Gartenhhauses- der Garten kann auch
Sondereigentum sein.
Wohngeldrückstände verjähren im Regelfall
nach 3 Jahren-Wohngeldschuldner ist
grundsätzlich der im Grundbuch eingetragene
Eigentümer,
ein Verwalter muss unter Umständen
Schadensersatz für eine Eigentumswohnung
zahlen,
durch Stimmenmehrheit kann ein Verwalter
festgelegt werden, hat der Verwalter eine
Leitungswasserversicherung abgeschlossen,
die auch Schäden am Sondereigentum umfasst,
hat allein der Wohnungseigentümer für die
Behebung des Schadens zu sorgen,
der Verwalter von Eigentumswohnungen muss
eine Jahresabrechnung erstellen,
eine Eigentümerversammlung kann per Beschluss
verbieten, Katzennetze auf den Balkons
anzubringen, wenn das Gestamtbild des Hauses
bennachteilig wird.
Ein Eigentümer kann notfalls gezwungen werden,
auf seinen Boden einen Trittschallbelag
aufzusetzen, wenn durch den Trittschall
Geräuschbelästigungen auftreten.,
angelegt und für Reparaturen immer kurzfristig
verfügbar sein,
die Gegensprechanlage in einer
Eigentumswohnung gehört zum Sondereigentum,
Wohnungseigentümer müssen kein Gartenhaus in
ihrer Anlage dulden,
auch Rechtsanwaltskosten und Gerichtskosten
müssen in der Jahresabrechnung ausgewiesen
und den einzelnen Eigentümern zugewiesen
werden,
ist ein Wohnungseigentümer mit
Wohngeldzahlungen im Rückstand, ist die
Eigentümergemeinschaft berechtigt, die
Versorgung mit Heizung und Wasser abzustellen,
das Hausgeld setzt sich zusammen aus
Verwaltungskosten und die
Instandhaltungsrücklage.
Wer nicht Wohnungseigentümer ist, kann nur dann
Verwaltungsbeirat gewählt werden, wenn das in
der Gemeinschaftsordnung steht,
Jeder Wohnungseigentümer darf die
Abrechnungsunterlagen für die Jahresabrechnung
einsehen,
Jede Wohnung muss in vielen Bundesländern
einen eigenen Wasserzähler haben,
auch einTiefgaragenplatz gilt als
sondereigentumsfähig,
ein Mieter darf seine Wäsche in der Wohnung
trocknen. Er muss aber safür sorgen, dass sich
kein Schimmel bildet.
Sondernutzungsrechte werden im Grundbuch
eingetragen,
ein Wanddruchbruch einer im
Gemeinschaftseigentum stehenden tragenden
(Trenn-) Wand stellt zwar eine bauliche
Veränderung dar, bedarf aber keine Zustimmung
der übrigen Eigentümer, wenn keine wesentlichen
Eingriffe in die Bausubstanz erfolgen,
Kaltwasserkosten für Warmwasser können als
Warmasserkosten abgerechnet werden,
Befindet sich das Grundstück über das die Zufahrt
zu den Garagen erfolgt im Gemeinschaftseigentum
gilt das Wohnungseigentumsrecht.
die monatlichen Wohngeldzahlungen können per
Lastschriftverfahren eingezogen werden,
Geändert werden kann eine Teilungserklärung nur
mit Zustimmung aller Wohnungseigentümer,
bauliche Veränderungen die über die
ordnungsgemäße Instandsetzung hinausgehen,
bedürfen der Zustimmung aller
Wohnungseigentümer, es sind alle eingetragenen
Wohnungseigentümer zur
Eigentümerversammlung zu laden, die ein
Stimmrecht haben,
Terrassen die nur von den Bewohnern der
Erdgeschosswohnung benutzt werden, sind
Sondereigentum
und eventuelle Kosten für eine Sichtschutzwand
müssen nur von den Eigentümern getragen
werden,
auch Sondernutzungsrechte an Gartenflächen
geben einem Wohnungseigentümer nicht das
Recht, kniehohe Beete zu errichten,
der Hausflur steht im gemeinschaftlichen
Eigentum aller Wohnungseigentümer,
wenn ein Eigentümerbeschluss das Grillen nicht
regelt, müssen die Nachbarn vorher informiert
werden,
Kosten für den Hausmeister müssen von allen
Wohnungseigentümern getragen werden, es muss
eine Mehrheit von drei Vierteln aller
stimmberechtigten Wohnungseigentümer bei
einerm Mehrheitsbeschluss sein,
Wohnungseigentümer haben immer ein Recht auf
Einsicht in die Belege des Wohnungsverwalters.
Wenn eine bauliche Veränderung als
Modernisierung entsprechend § 22 Abs. 2 des
Wohnungseigentumsgesetzes (WEG)
einzustufen ist, darf eine
Eigentümergemeinschaft das jetzt mit
qualifizierter Mehrheit beschließen.
WEG Recht, Wohnungseigentumsgesetz,
Wohnungseigentümergesetz- das Recht
für Eigentümer
Ein Auskunftsanspruch gegen den Verwalter steht
dem einzelnen Wohnungseigentümer nur dann zu,
wenn die Eigentümergemeinschaft von diesem
Recht keinen Gebrauch macht.
Das dem Wohnungseigentümer zustehende
Recht, Einsicht in die Jahresabrechnung
zugrundeliegenden Belege des Verwalters zu
nehmen, kann nicht durch einen
Mehrheitsbeschluss der
Wohnungseigentümergemeinschaft so beschränkt
werden, dass die Einsicht nur dem
Verwaltungsbeirat zusteht.
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